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Landesgartenschau Wangen 2024: Ein Millionenerfolg und städtischer Aufbruch

Die Landesgartenschau Wangen im Allgäu wurde 2024 zum vollen Besucher-Erfolg. Vom 26. April bis 6. Oktober feierte die Stadt „das längste Sommerfest im Allgäu“ mit insgesamt 164 Tagen Gartenschau, über 3.800 Einzelveranstaltungen und einem vielfältigen Kulturprogramm. Erhoffte 600.000 Besucher wurden weit übertroffen – am Ende steht ein neues Rekord-Resultat von 1.002.476 Gästen. Laut der Stadt zog das Ereignis sogar „über eine Million Besucher in seinen Bann“. Aussteller, Vereine und Politik ziehen durchweg eine zufriedene Bilanz: Besonders gelobt wurden Veranstalter und Bürger für Gastfreundschaft und Organisation.

 Ein Beispiel für die aufgewerteten Stadtbereiche ist das ehemalige ERBA-Gelände: Die früheren Fabrikflächen wurden in einen großzügigen Park mit Flussuferterrassen und Spielplätzen umgewandelt. Bereits drei Wochen nach der Eröffnung waren die ersten Bereiche der Gartenschau (etwa die Auwiesen und das ERBA-Parkareal) wieder öffentlich zugänglich. Diese langfristigen Investitionen waren Kern der Schau. Die Stadt bewarb die Veranstaltung als „Stadtumbau-Projekt“ und „Katalysator für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung“, denn neben den Events blieben feste Anlagen wie Gärten am Fluss und Bühnen bestehen.

Neben den neuen Grünflächen begeisterte auch das Veranstaltungsprogramm. Die zehngartigen „Allgäuer Schaugärten an der Argen“ von Landschaftsgärtnern etwa wurden ständig von Besuchern umlagert. Auch Kultur- und Sportveranstaltungen lockten große Menschenmengen. Etwa 200.000 Fahrgäste nutzten den neu eingerichteten Doppelstockbus-Shuttle durch die Altstadt. Lokale Anbieter wie Imker, Weinbauern und die städtische Bibliothek berichteten von positiven Besucherreaktionen und gestiegenen Umsätzen. Selbst ein eigens errichteter Pavillon des Landkreises Ravensburg, aufgebaut aus Flachsfaserelementen, stieß auf großes Interesse. Am Rande der Schau wurden Unmengen Seifenblasen geblasen, bei Konzerten getanzt und am 6. Oktober ein Abschiedsfeuerwerk gezündet – begeisterte Besucher lobten die Vielfalt der Angebote und die neue Aufenthaltsqualität der Stadt.

 Nach dem Abbau der temporären Anlagen bleiben entscheidende Ergebnisse erhalten. Fachstudien betonen, dass Landesgartenschauen oft als „Katalysator oder Konjunkturprogramm für die Stadtentwicklung“ fungieren. In Wangen sieht man dies bestätigt: Die Stadt bekräftigt, dass das Gartenschau-Gelände ein „großartiges Stadtumbau-Projekt“ war. Durch die erhöhte Bekanntheit stiege die Wertschätzung für Stadtquartiere und Naherholung. Das Gästeamt bietet mittlerweile Führungen unter dem Titel „Was bleibt?“ an, um geschaffene Anlagen wie den Erba-Park und neue Aussichtstürme zu erklären. Langfristig verspricht man sich mehr Grünflächen, touristische Impulse und eine starke Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt – ein Imagegewinn, der über das Ereignis hinaus wirksam bleiben soll.

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blickpunkt Magazin
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    • KI-generiert